Salsa tanzen lernen in Frankfurt am Main

Herzlich willkommen!
Tanz ist Ausdruck von Lebensfreude und Kreativität. Musik haben wir alle im Blut und können uns daher für so mitreißende Mischungen wie die Salsa mit ihren verschiedenen Tanzstilen begeistern. Faszinierend sind die Schritte, Drehungen und Figuren der Tanzpaare zu temperamentvoller Musik und elektrisierenden Rhythmen! Salsamusik und -tanz ist kaum zu widerstehen und schon viele haben gleich bei der ersten Begegnung damit Feuer gefangen. Schlägt auch dein Herz für Salsa? Hast du Lust, Salsa für dich zu entdecken? Oder willst du intensiver Salsa tanzen lernen? Auf deine Weise, außerhalb regulärer Tanzschulen und Salsakurse? Dann sehen wir uns vielleicht schon bald im individuellen Training in Frankfurt am Main! Ort und Zeit zum Salsatanzen und Üben organisieren wir flexibel – bei dir, bei Freunden oder in einem passenden Tanzraum. Lernen wir Salsa tanzen!

Wir freuen uns auf Tanzbegeisterte, die mitmachen wollen, aus den Stadtteilen:

Altstadt, Bahnhofsviertel, Bergen-Enkheim, Berkersheim, Bockenheim, Bonames, Bornheim, Dornbusch, Eckenheim, Eschersheim, Fechenheim, Flughafen, Frankfurter Berg, Gallusviertel, Ginnheim, Griesheim, Gutleutviertel, Harheim, Hausen, Heddernheim, Höchst, Innenstadt, Kalbach, Nied, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach, Niederrad, Niederursel, Nord, Nordend-Ost, Nordend-West, Nordweststadt, Ober-Eschbach, Oberrad, Ost, Ostend, Praunheim, Preungesheim, Riedberg, Riederwald, Rödelheim, Sachsenhausen-Nord, Sachsenhausen-Süd, Schwanheim, Seckbach, Sindlingen, Sossenheim, Süd, Unterliederbach, West, Westend-Nord, Westend-Süd, Zeilsheim, Zentrum

 

Salsatanzen kennen lernen in kostenloser Probestunde in Frankfurt am Main

Salsa ist schillernd vielfältig und gerade deswegen nicht ganz unkompliziert. Verständlich, wenn du als Anfängerin oder Anfänger nicht so recht weißt, wo du ansetzen sollst.

Im individuellen Einzeltraining kannst du auf deinem eigenen Lernstand beginnen, an deinen eigenen Themen arbeiten und Schritt für Schritt aufbauen.

Speziell für Einsteiger bieten wir „auf tanzkurs" eine Probestunde an. Kostenlos und unverbindlich zeigen wir dir, worauf es beim Tanzen nach Salsarhythmen ankommt.

Salsatanzen kennen lernen bedeutet bei uns, dass du eine Einführung zu Salsa, Herkunft und Musik dieses Tanzes sowie den verschiedenen Salsastilen erhältst. Wir legen Wert darauf, dir die Besonderheiten der Salsarhythmen, des Zählens bewusst zu machen und zu schauen, inwieweit du damit zurechtkommst. Auch die typischen Instrumente wie Clave, Conga, Bongo-Bell etc., die zu den Rhythmusinstrumenten gehören, werden dir vorgestellt. Und dann kommt die Praxis: das Üben des Grundschritts - einzeln sowie mit Tanzpartner.

Willkommen zu einer Probestunde in Frankfurt am Main bist du natürlich auch, wenn du bereits in Anfängerkursen warst und die besondere Qualität des Einzeltrainings ausprobieren möchtest.

Melde dich einfach, um einen Termin für deine Schnupperstunde zu vereinbaren - wir freuen uns!

 

Individueller Einstieg für effektives Lernen in Frankfurt am Main

Der effiziente Weg von den ersten Schritten zur herausfordernden Choreografie der Salsa beginnt idealerweise mit einem individuellen Einstieg durch Privatstunden. Ob du als Neuling die Szene, die Atmosphäre erst kennenlernen willst oder ob du schon Vorkenntnisse hast und zwanglos weiterlernen, Tanzfiguren ausprobieren willst - gerade in der Anfangsphase ist Genauigkeit wichtig, damit die Basis stimmt. Es macht dann umso mehr Spaß, zu tanzen und Neues zu lernen. Statt einfach irgendwo mitzuüben, können Einsteiger und Einsteigerinnen in individuellen, privaten Tanzstunden in Frankfurt am Main locker und intensiv zugleich das Elementare am Salsatanzen lernen: das Hören, das Zählen, die Grundschritte ... Anfänger mit Grundkenntnissen können diese auffrischen und ausbauen. Einzeltraining bedeutet effektives Lernen, da wir gemäß deinem eigenen Tempo gezielt an deinen individuellen Themen arbeiten.

 

Salsakurse in Frankfurt am Main für Anfänger

Rechtzeitig individuell einsteigen statt vorzeitig aussteigen! Das Gefühl für die Rhythmen der Salsa muss genauso wie die Sicherheit bei den Tanzschritten, ersten Drehungen und Figuren erst wachsen. Mitkommen, auch oder gerade im Detail, ist wichtig für die Motivation zum Dranbleiben und Weitermachen. Als Alternative für alle, die Salsa tanzen lernen und üben und dabei den Spaß behalten wollen, ermöglichen wir „auf tanzkurs“ in Frankfurt am Main private Anfängerkurse. Denn individueller Salsaunterricht hat gegenüber Gruppenkursen nicht nur den Vorteil, dass man Trainingszeiten, Schwerpunkte und Tempo selbst bestimmen kann und ganz gezielte Anleitung erhält. Privattanzkurse können zudem theoretisch jeden Tag starten. Und Lücken und Versäumnisse können gar nicht erst entstehen, denn wir setzen immer da an, wo du gerade stehst! Auch du kannst vielleicht schon bald loslegen oder wieder einsteigen – bis bald!

 

-------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Salsa in Frankfurt am Main

Über den großen Teich" nach Europa schwappte die Salsawelle in den 1970er Jahren - und mit viel Schwung erreichte sie alsbald auch Deutschland. Frankfurt am Main als internationales Drehkreuz wurde natürlich auch gleich davon erfasst. Nightfever ist in Frankfurt Salsafieber - heiß her ging es schon am Anfang im wahrsten Sinne des Wortes und Salsa ist in der Mainmetropole ein Dauerbrenner geblieben:

 

Wie alles anfing

(aw) Feurig, emotional, sinnlich: Salsa-Partys sind schon lange ein fester Bestandteil des Frankfurter Nachtlebens. Seinen Anfang nahm der Siegeszug der Salsa-Rhythmen dort 1984. Damals fand im Kulturzentrum „Brotfabrik“ im Stadtteil Hausen die erste Salsa-Party statt. DJ Lobo brachte den Saal mit Salsa und Merengue zum Kochen, und das nicht nur im übertragenen Sinne: Heiß war es im fensterlosen Raum, nahezu erdrückend schwül. Schuld daran war neben den Rhythmen und dem überströmenden Temperament der Tänzer schlicht und ergreifend die fehlende Luftzirkulation. Ein Song, eine einzige Runde auf dem Parkett – und schon waren die Tänzer nassgeschwitzt. Spätestens eine Stunde nach Beginn der Party hatte sich der Tanzsaal in eine Sauna verwandelt. Gefühlte Temperatur: 50 Grad. Der Kalorienverbrauch war hoch, der Getränkeumsatz mit Sicherheit auch. Bei der Rückkehr nach Hause um ein Uhr nachts ungeduscht schlafen zu gehen, war undenkbar.

Dass in Hausen Salsa aufgelegt wurde, sprach sich auch in den Kasernen herum. Frankfurt war ein wichtiger Stützpunkt der US-Armee, und Puertoricaner gehörten wie selbstverständlich zu den Gästen. Den damals oft noch etwas unerfahrenen heimischen Tänzern hatten sie eines voraus: Dank ihrer karibischen Heimat trugen sie den Rhythmus im Blut und bewegten sich mit Leichtigkeit übers Parkett.

Den Tanzsaal von damals gibt es noch immer, den Mittwochstermin auch. Doch ansonsten hat sich in der Frankfurter Salsa-Szene viel bewegt und einiges verändert. Jahre nach der ersten Veranstaltung ließen die Betreiber der Brotfabrik eine Lüftung einbauen, was zusammen mit anderen baulichen Veränderungen den Charakter des Veranstaltungsorts nachhaltig veränderte. Mit dem Abbau der Zwischendecke und mehreren Umgestaltungen des Raums ging der Charme der frühen Jahre großenteils verloren.

In der Zwischenzeit hatten andere Veranstalter den neuen Trend erkannt. Neue Tanzlokale und -möglichkeiten waren entstanden. Nicht weit vom Ostbahnhof konnte in den 1990er Jahren im „King’s Palace“ Salsa getanzt wurden – bis die schicke Location im Stil einer Cocktailbar einem Getränkehandel wich. Weniger Zuspruch fanden Salsa-Abende in einem lateinamerikanisch inspirierten Restaurant in der Adalbertstraße, vielleicht wegen des etwas zwielichtigen Ambientes. Beliebter war das „Don Carlos“, ein enger Gewölbekeller in der Bleichstraße, in dem neben Salsa-Hits und Merengue-Titeln auch beliebte Line Dances wie „El tiburón“ für Stimmung sorgten.

Mitte der 90er Jahre hatte sich das Latin-Fieber in Frankfurt weitgehend verbreitet. Salsa-Tanzkurse organisierte nicht mehr nur die Brotfabrik; auch privat wurden Wochenend-Workshops angeboten. In den Folgejahren entstanden die ersten Tanzschulen, die sich auf lateinamerikanische Tanzstile jenseits des Standardtanzes spezialisiert hatten. In Hausen – nur einen kurzen Fußmarsch entfernt von der Brotfabrik, wo einst alles begann – eröffnete Oliver Leip 1999 die auch heute noch erfolgreiche Tanzschule „Conexión“ mit regelmäßigen Salsa-Partys am Samstag. Im selben Jahr ging Robert Balázs „Salsonic Dance Company“ an den Start, die knapp zehn Jahre lang den New York Style im Rhein-Main-Gebiet bekannter machte. Die dazugehörige Party „Havana Heat Bronx Beat“ fand zuletzt im Schirn-Café statt – und ist mittlerweile Geschichte. Salsa-Locations kamen und gingen, aber wer tanzen wollte, hatte in Frankfurt mittlerweile an mehreren Wochentagen an unterschiedlichen Orten dazu Gelegenheit. Im Laufe der Jahre wuchs die Salsa-Szene immer weiter. Heute finden Salseras und Salseros fast täglich einen Treffpunkt, um ihre Tanzbegeisterung zu leben. Nur montags herrscht Funkstille. Auch Salseros brauchen wohl einmal pro Woche einen Ruhetag …