Willkommen zum Hip Hop auf Tanzkurs!

Let's groove! Zutiefst vom afrikanischen Tanz geprägt, fernab von Eleganz und stolzer Aufrichtung entstand Hip Hop - ursprünglich in der New Yorker Bronx. Als Ausdrucksform gesellschaftlicher Realität wurde er im wahrsten Sinne des Wortes zu einer Bewegung. Ghettoblaster, Jungs mit weiten Schlabberklamotten und rückwärts aufgesetzten Baseballkappen, die in Sneakers durch die Straßen tigern, um irgendwo spontan mit ihren pantomimischen und akrobatischen, bisweilen atemberaubenden Tanznummern loszulegen: Breakdance und Rap, neu arrangierte „schwarze" Musik ... Solche Szenerien des Hip Hop, der zunächst als Jugendkultur galt, haben sich eingeprägt. Inzwischen sind die Moves, die sich mit der Kreativität und Experimentierfreude der DJs Anfang der 1980er Jahre entwickelten, etabliert. Hip Hop hat beeindruckende Choreografien von der Straße zur Bühne gebracht, hat sich mit anderen modernen Musik- und Tanzstilen vermischt, ist aus Musicals und Tanzfilmen nicht mehr wegzudenken. Unter Tänzern gilt Hip Hop längst als Kunstform und viele Tanzschulen haben ihn im Programm - auch Michael Jacksons legendärer „Moonwalk" gehört dazu. „Hip Hop Ü 40" ist machbar und gefragt! Schnelle Bewegungen isolierter Körperteile koordinieren und gleichzeitig die anerzogene „Haltung" mal aufgeben und loslassen – Hip Hop bietet echte Herausforderungen, für eingerostete Großstadtmenschen ebenso wie für klassisch ausgebildete Tänzer. Der Kunstfertigkeit sind beim Hip Hop keine Grenzen gesetzt!